Gelungene Diskussion zur Rente

Ortsverein

Anton Schaaf (MdB) steht vor dem Podium für seinen Vortrag

 

Der rentenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Anton Schaaf, warb dabei nach der Begrüßung durch die Stadtverordnete Martina Rudowitz in einem lebhaften Vortrag für das neue Rentenkonzept der SPD. Es zeige Lösungen auf, wie auch in Zukunft das deutsche Renetnsystem, das er als eines der besten der Welt bezeichnete, solidarisch im Umlageverfahren finanziert werden könne.

Eindeutig sprach er sich dabei gegen die Privatisierung der Altersvorosrge aus. Diese könne höchstens zusätzlich zu einer gesetzlich gesicherten und für alle verfügrbaren Rente sinnvoll sein. 

Laut Anton Schaaf sollten langfristig alle in die Rentenversicherung einzahlen. So hätten etwa auch Unternehmer die Sicherheit im Alter nicht arm zu werden.

Klar sparch sich der Bundestagsabgeordnete gegen eine Einheitsrente aus. Das Prinzip der Lebensleistung müsse berücksichtigt werden, um die Aktzeptanz des Systems nicht zu gefährden. Altersarmut könne mit sozialpolitischen Maßnahmen bekämpft werden, aber nicht durch Verzerrung des Rentensystems. 

AfA-Vorsitzender Ernst Majewski und Versichertenältester Udo Brückner ergänzten den Vortrag vor allem mit Ansichten von der Basis. Brückner spüre das Problem der Altersarmut schon bei seinen Klienten, die immer häufiger in die Grundsicherung rutschten. Ernst Majewski betonte, dass wesentliche Forderungen der AfA und der Gewerkschaften in das neue Regierungsprogramm der SPD Einzug gefunden hätten und damit eigene Fehler der Vergangenheit behoben würden. Vor allem mahnte er an, dass es nun auch an der Zeit sei bei einer möglichen regierungsverantwortung diese Punkte nicht nur niederzuschreiben, sondern "konkret anzupacken". 

Max Brandt führte dann durch die Diskussion mit den Gästen. Dabei wurden Fragen wie die Sinnhaftigkeit von Betriebsrenten, der Rolle der Beamtenschaft im Rentensystem und der Probleme von ALG-II Beziehern angesprochen. Zudem wurde erörtert, in welchen denkbaren Koalitionen sich die vorgestellten Ideen überhaupt umsetzen lassen würden.

Bezirksverordneter Thomas Fath verbschiedete am Ende die Gäste und wies auf die noch kommenden Veranstaltungen in Rotthausen zu bundespolitischen Themen hin, die sich mit Familienpolitik und Mindestlohn beschäftigen werden.

 
 

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